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Article from April 02, 2011

Die TU Chemnitz wirbt mit Hochglanzprospekten und einem schicken Internetauftritt für neue Studiengänge und hervorragende Studienbedingungen vor allem im Bereich des Maschinenbau und der Physik. "Schaut man jedoch genauer nach, so stellt man fest, dass die Fassade bröckelt - schlimmer sogar - dass es sich nur um Potjemkinsche Fassaden handelt - viel Luft und nichts dahinter", so Kristian Onischka, studentisches Senatsmitglied der TU Chemnitz. "Diese neuen Studiengänge wurden fast ohne studentische Mitwirkung auf die letzte Minute erstellt. Die vorgebrachte Kritik und die Verbesserungsvorschläge wurden einfach mit professoraler Mehrheit in den Gremien überstimmt. Das bedeutet für die Studierenden, wenn sie sich auf das Abenteuer einlassen, dass sie sich in einen unstudierbaren Studiengang immatrikulieren der gleich gegen mehrere Vorgaben des Ministeriums verstößt", so Onischka weiter. Die Studierenden werden diese Ignoranz der Professorenschaft und Universitätsleitung auf Kosten der Studierenden nicht länger hinnehmen. Vor zwei Jahren wurden die Studierenden bei ähnlichen Problemen beschwichtigt das man alles "kulant" im Nachhinein noch lösen könne. Die Katastrophe sieht man derzeit am Beispiel der unstudierbaren Bachelor Pädagogik oder Bachelor Wirtschaftswissenschaften, weshalb die studentischen Senatsmitglieder derzeit rechtliche Schritte gegen die Hochschule prüfen um die Katastrophe abzuwenden. Der Studentenrat fordert von der Universitätsleitung und den Fakultäten mehr Umsicht und Sorgfalt bei der Erstellung und Gestaltung neuer Studiengänge und die Mitwirkungsrechte der Studierenden zu beachten. Für Fragen stehen Ihnen Kristian Onischka unter 0179/32 66 80 9 und Marco Unger unter 0160/21 03 888 zur Verfügung.

Bernd Scheffler

Posted in Public relations department, Home page on Apr 02, 2011