Studentische Prüfungsberatung des StuRa TU Chemnitz*

Kontakt: pruefungsberatung@stura.tu-chemnitz.de

Hast Du nach einer Prüfung das Gefühl, dass etwas nicht regelkonform war? Hast Du einen Bescheid bekommen, das darin Geschriebene sollte aber so nicht bestehen bleiben? Geht es um den Vorwurf des Plagiats, unzureichender Vorleistungen, nicht eingehaltene Fristen, nicht anerkannten Rücktritts oder einen abgelehnten Nachteilsausgleich – vielleicht sogar verbunden mit Folgen beim BAföG oder das Studium in Jena ganz grundsätzlich? Wird von Dir nach einer Gremienentscheidung plötzlich ganz anderes als zuvor verlangt oder siehst Du Dich persönlich benachteiligt? Wird Dir eine schriftliche Begründung der Prüfungsbewertung oder eine Einsicht in die Unterlagen per Kopie verweigert?

Die von der Uni unabhängige Prüfungsberatung des StuRa hilft Dir unter anderem bei solchen Fragen. Sie berät zu Deinen Rechten im Prüfungsverfahren, Bewertung von Prüfungsleistungen, Zulassung zu Prüfungen, Prüfungswiederholung und Prüfungsentscheidungen sowie bei Anerkennungsverfahren, bei allen Fragen rund um Prüfungen bis hin zum Widerspruchsverfahren.¹ Unsere Beratung findet gemeinsam mit Dir raus, wo die Probleme liegen können, ermittelt Lösungsansätze und Strategien des Umgangs, bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei arbeitet sie auch mit anderen Beratungsstellen (z.B. des Studierendenwerks) zusammen, denn selten kommt ein Problem allein. Sie unterstützt Dich beim Formulieren von Anträgen und der Bewertung der Schreiben der Hochschule und ist dabei allein auf Deiner Seite – es fließen keine Informationen an Hochschule oder Prüfer*innen!

Auch hinsichtlich der Zweckmäßigkeit oder der Veränderung von Prüfungs- und Studienordnungen kann die Prüfungsberatung Fragen beantworten, wobei sie nicht die Arbeit der Fachschaftsräte in diesem Bereich ersetzt, sondern darüber hinaus gehende Anfragen beantwortet und mit dem StuRa verbunden ist, um auch hochschulpolitisches Handeln wie z.B. für Ordnungsänderungen anregen zu können. Auch können einzelne thematische Veranstaltungen organisiert werden.

Neben der Einzelfallberatung für Studierende können sich auch studentische Gremien oder Mitglieder an die Beratung wenden, wenn Sitzungen vorbereitet oder überindividuelle Problemlagen oder Veränderungen besprochen werden sollen.

Die Arbeit der Prüfungsberatung wird über den Semesterbeitrag von allen Student*innen solidarisch finanziert und kostet Dich nichts zusätzlich.

Auch wenn wir natürlich hoffen, dass alle Deine Prüfungen erfolgreich sind und Du keine Hilfe seitens der Prüfungsberatung brauchst, so möchten wir Dir doch helfen, falls nicht alles wie erwartet geschieht.

Bitte gib dann zunächst per E-Mail an pruefungsberatung@stura.tu-chemnitz.de Bescheid, so dass die Frage vielleicht schon elektronisch beantwortet oder aber ein Beratungsgespräch vereinbart werden kann. Wenn das Problem aber schon eilt und Fristen ablaufen, solltest Du aber auch daran denken, schon mal selbst mittels eines formlosen Briefs Widerspruch einzulegen – schon um die Fristen zu wahren. Eine Begründung ist (zunächst) nicht erforderlich und kann nachgereicht werden. Schreibe möglichst schnell an die Beratung und gib uns im Betreff einen Hinweis auf die Dringlichkeit/Frist.

Erreichbarkeit der Prüfungsberatung

Das Angebot der Prüfungsberatung wurde deutlich ausgeweitet und ist ab sofort jeden Montag und Freitag von 11 bis 17 Uhr Uhr für Eure Fragen verfügbar.

Aktuell ist die Beratung per E-Mail unter pruefungsberatung@stura.tu-chemnitz.de (auch verschlüsselt möglich, siehe unten) oder per Telefon 0371 / 531 16002 deutlich zu bevorzugen. In Einzelfällen können aber auch persönliche Gespräche vereinbart werden, zu denen ihr dann am Eingang zum Thüringer Weg 11 abgeholt werdet. Dabei müsst ihr allerdings eine Mund-Nase-Bedeckung nach den allseits bekannten Regeln tragen.

Technischer- und Sicherheitshinweis

Zum Schutz Deiner personenbezogenen Daten und der Vertraulichkeit der E-Mails solltest Du keine unverschlüsselten Nachrichten senden. Öffentliche Einrichtungen sind aufgefordert, nicht ohne Zustimmung der Kommunikationspartner*innen personenbezogene Daten per unverschlüsselter E-Mail zu versenden². Um uns also gesichert Informationen zukommen zu lassen, kannst Du unseren PGP-Schlüssel verwenden. Bitte achte auch darauf, dass Du nicht nur die Nachricht sondern auch etwaige Anhänge verschlüsselst und uns auch Euren (öffentlichen) Schlüssel sendest oder auf einem Keyserver hinterlegst, damit wir auf gleichem Wege antworten können.

Bitte vergleiche nach dem Import unseres Schlüssel den Fingerprint: A7A2 4A93 D2B2 C678 9221 C7CA B1EC D9DC BE88 D0BD und aktualisiere vor Verwendung nach einer längeren Unterbrechung Deine Schlüsselliste, so dass Du von einem eventuellen Widerruf erfährst oder einen neuen Schlüssel erhältst.

Beachte bitte auch, dass standardmäßig header-Zeilen nicht verschlüsselt werden und die Funktionen "autocrypt" (opportunistischen Sicherheitskonzept) und Pretty Easy privacy (p≡p oder pEp; wegen verringerter Kontrolle über Schlüssel) je nach Einsatzszenario ein Sicherheitsrisiko darstellen können.

¹ Aus rechtlichen Gründen ist keine weitergehende Unterstützung in gerichtlichen Verfahren möglich. Bevor es dazu kommt, solltest Du aber schon mal bei der Beratung vorbeigeschaut haben.

² Da ihr und wir idR keinen Zugriff auf unsere jeweiligen Provider haben und deswegen keine (vollständige) Transportverschlüsselung sicherstellen können, wäre eine Verschlüsselung auf der Inhaltsebene empfehlenswert.