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Artikel vom 24. Januar 2015

Kategorien: Referat Lehre und Studium, Startseite

Pressemitteilung Exzellenzinitative

Forschungsexzellenz muss mit Exzellenz in der Lehre Hand in Hand gehen – Kürzungen an sächsischen Hochschulen müssen zurückgenommen werden! Das Leichtbauforschungscluster MERGE unter Leitung des Chemnitzer Prof. Dr.-Ing. habil. Lothar Kroll und die TU Dresden wurden von DFG und Wissenschaftsrat in die Reihe der exzellenten Forschung aufgenommen. Bernd Hahn, studentischer Senator an der TUC: „Die Würdigung sächsischer Forschungsleistungen durch die DFG und den Wissenschaftsrat stärken den Ruf sächsischer Hochschulen weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus, jedoch kann exzellente Forschung nur Hand in Hand mit exzellenter Lehre existieren, denn nur wer herausragende Lehre anbietet hat auch in 10 Jahren noch exzellente Forscherinnen. Die Ankündigung der Wissenschaftsministerin und des MP die TU Dresden von den Stellenstreichungen auszunehmen ist ein Schlag gegen alle andern Sächsischen Hochschulen. Es müssen alle Kürzungen im Hochschulbereich zurück genommen werden und die Hochschulen so ausgestattet sein das sie den tatsächlichen Anforderungen in Lehre und Forschung gerecht werden können“ Wir als die Vertretung der Chemnitzer Studentinnen lehnen eine Sonderstellung der TU Dresden, wie sie bereits durch die Staatsministerin Schorlemer angedeutet wurde (1 auf das schärfste zurück! Die Ausnahme der TU Dresden von den Kürzungen ist eine Mogelpackung, da der TU Dresden 300 feste Stellen weggenommen werden und ihr diese dann über eine Sondervereinbarung befristet wieder zugeordnet werden, nur mit dem Unterschied dass es nun prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind. Viel schlimmer trifft es die TU Chemnitz, die als 'Belohnung' keine Kompensation für wegfallende Stellen erhält. „Sollte die Staatsregierung der TU Dresden auf Grund ihres Exzellenzstatus eine Sonderrolle einräumen, wird sich die ohnehin schon prekäre Lage an den anderen Hochschulen noch mehr verschärfen. Überfüllte Hörsäle und Seminare gehören heute schon zum Alltag und führen die Vorstellung der Staatsregierung von paradiesischen Studienbedingungen in Sachsen ad absurdum.“ sagte Hahn weiter. Für Rückfragen steht Ihnen Bernd Hahn (0174/6185254) zur Verfügung. [1] http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/170256**Dirk Leichsenring**