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Artikel vom 02. April 2011

Kategorien: Referat Verkehr, Startseite

Studenten sprechen sich für eine Erweiterung des Semestertickets aus

Eine Fahrt mit dem Taxi nach Paris wird auch in Zukunft eine teure Angelegenheit bleiben, jedoch könnte das Zugfahren innerhalb Sachsens für die Studenten der TU Chemnitz bald um einiges günstiger werden. Vom 18. bis 31. Oktober führte das Referat Verkehr des Studentenrates eine Umfrage zur Erweiterung des Semestertickets durch. Das Ergebnis zeigt nun, dass eine Mehrheit der Studierenden einer Ausweitung des Tickets auf ganz Sachsen durchaus positiv gegenüber steht, trotz der damit verbunden Erhöhung des Semesterbeitrags, worin das Ticket enthalten ist. Insgesamt nahmen 4361 Studierende aus allen Fachbereichen an der Befragung teil. Das entspricht 42,88% aller Studenten der TU. Auf die Frage, ob sie Interesse an einer Ausweitung des Semestertickets auf das Eisenbahn-Streckennetz Sachsens hätten, antworteten 56,32% mit Ja und 43,68% mit Nein. Besonders die Möglichkeit einer kostenfreien Nutzung der Verbindungen Chemnitz-Dresden und Chemnitz-Leipzig schien das Interesse der Befragten zu wecken. Derzeit kann sich jeder Student der TU innerhalb der Tarifzone 13 des Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) mit seinem Ticket kostenfrei bewegen. Diese umfasst im Wesentlichen das Stadtgebiet Chemnitz. Aufgrund der Umfrageergebnisse hat der Studentenrat am vergangenen Dienstag einstimmig beschlossen, dass das Referat Verkehr in den kommenden Tagen mit den VMS und der Deutschen Bahn in Verhandlungen treten wird, um mögliche Konditionen eines sachsenweiten Semestertickets zu besprechen. Die monatlichen Kosten für ein Ticket, das für ganz Sachsen (VMS + SPNV) gilt, werden sich aufgrund von Erfahrungen und Vergleichswerten mit anderen Hochschulen vermutlich bei etwa 19 Euro/Monat bewegen. Im Vergleich: Das bisherige Ticket, das nur für Chemnitz gilt, kostet 9 Euro/Monat. Wir werden Euch über die Entwicklung der Verhandlungen auf dem Laufenden halten. Die komplette Auswertung der Umfrage gibt es hier:

Stefanie Fischer