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Artikel vom 02. April 2011

Kategorien: Referat Internationale Studierende, Startseite

Roots Germania: Film und Diskussionsrunde

Ein Abend zu Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Migration und Courage mit Mo Asumang und Chemnitzer Akteuren gegen Rechtsextremismus * Netzwerk für Demokratie und Courage * Sächsischer Flüchtlingsrat. [img] Am 01.07.09 ab 19:30 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) zeigt das Referat In- und Ausländer im TAC den Film "Roots Germania" mit anschließender Diskussionsrunde. Als Gäste begrüßen wir Mo Asumang und Vertreter des Netzwerks für Demokratie und Courage sowie des sächsischen Flüchtlingsrats. Zum Film: Mo Asumang ist eine deutsche Schauspielerin, Sängerin, Fernsehmoderatorin und Regisseurin. Mit ihrem Programm Roots Germania ist sie derzeit auf Schul-Tour, um ihre Erfahrungen zum Rassismus in Deutschland zu vermitteln und Handlungsempfehlungen gegen Fremdenfeindlichkeit zu geben. Zum Anlass wurde für sie dabei, dass die Neonaziband "Aryan White Rebels" wegen ihres afrikanischen Hintergrunds in einem Hetzsong zum Mord an ihr aufrief. Daraufhin begab sich Mo Asumang auf Identitätssuche und hinterfragte den Rassismus und Germanenkult deutscher Neonazis. Mo Asumang schrieb ihre Erfahrungen nieder und brachte sie unter eigener Regie auf die Leinwand. Heraus kam der Film "Roots Germania", der im Jahr 2008 für den Grimme-Preis nominiert wurde. Er bietet eine hervorragende Möglichkeit über Themen, wie rechtsextreme Gewalt, Einschüchterung, Ideologie, Rassismus und Demokratiefeindschaft einerseits, andererseits Zivilcourage, Mut, die Frage der Wurzeln von Einzelnen und von Gruppen und ihre demokratische Integration ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist frei![img]

Doreen Locher